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Projekt: Insektenoase I Ophoven


Dieses Erstprojekt wurde in Abstimmung und mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Heinsberg durchgeführt.

Die Neuanpflanzungen zur Wiederherstellung einer auentypischen Umgebung erfolgten ausschließlich mit heimischen Gehölzen und Gewächsen. 

Während der Planungsphase wurden wir bereits mit diesem Projekt für den 'Umweltpreis 2018 des Diözesanrat der Katholiken und Regionale Katholikenräte im Bistum Aachen' nominiert.


2018: 

Im August wurde das Grundstück in den Rurauen erstmals zwecks weiterer Planung und den Gestaltungsmöglichkeiten besichtigt.

Anfang November konnten wir dann an zwei Samstagen mit je über 20 Helfern loslegen. Die auenuntypischen Tannen und Fichten wurden entfernt, um eine große Fläche zwecks Neugestaltung zu erhalten.

Durch diese Freilegung entstand nun genügend Platz, um mit den geplanten Pflanzaktionen, Aufstellung der Insektenhotels und Hummelkästen, im Frühling 2019 zu starten.


2019: 

Im März wurden die notwendigen Rodungs- und Planierarbeiten durch die Fa. Tenzer durchgeführt. Gleichzeitig wurde die Parzelle mit einem ortsansässigen Landwirt neu eingezäunt (Eichenholzpfähle; unbehandelt)



Im Mai konnten wir die bei der Fam. Siebers ( www.insektenhotels.de ) bestellten Insektenhotels abholen und auf der Parzelle aufstellen.



Einige Tage später erfolgte die Einsaat der Wildblumenwiese.

Hierzu der veröffentlichte Bericht von Waltraud Kurth:

Interessierte Gäste besuchen die Insektenoase des Aktionskreises Auenherz


Rechtzeitig zum Weltbienentag am 20. Mai konnte das Projekt "Insektenoase" des
Aktionskreises Auenherz einem begeisterungsfähigen Publikum vorgestellt werden.
17 Kinder aus der Vorschulgruppe der KiTa Steinkirchen hörten zunächst den Ausführungen über Pflanzen und Tiere von Karl-Heinz Derichs interessiert zu - beantworteten und stellten Fragen. So lernte man sich schon ein wenig kennen.
Gut vorbereitet und erwartungsvoll starteten die Kinder in Begleitung von 2 Erzieherinnen und 2 Mitgliedern des Aktionskreises Auenherz ihre Wanderung in Richtung Auengrundstück. Es gab viel zu sehen und zu hören: Schwärmende Stare kreisten über den Wiesen, wiederum andere Vögel zwitscherten aus den Bäumen ringsum; auch ein Storch flog lautlos über uns hinweg. Kühe beobachteten den Trupp mit großen Augen und Frösche quakten aus dem Gewässer eines naheliegenden Altarms der Rur.

Nach etwa 1/2-stündiger Wanderung konnte man sie dann sehen: 2 große Insektenhotels auf einem freien Platz, eingezäunt mit Eichenpfählen und Draht; davor eine Bank zum Ausruhen.
Erwartet wurde die Gruppe von 2 weiteren Mitgliedern des Aktionskreises. Karl-Heinz Derichs erklärte nun, was auf dem Grundstück alles vorbereitet wurde, um schließlich 1 Bienen- und 1 Insektenhotel sowie 2 Hummelbrutkästen aufstellen zu können. Einige Vogelnistkästen, die in Eigenleistung gefertigt wurden, komplettieren das Angebot an komfortablen Brutplätzen, die von den Kindern neugierig in Augenschein genommen wurden.

Folgendes hatten sich die anwesenden Mitglieder des Aktionskreises ausgedacht: Die Kinder wurden in Grüppchen aufgeteilt und bekamen alle 1 Tütchen Wildblumensamen, den sie an ausgesuchten Stellen und unter Anleitung verteilen und markieren konnten – eine Aktion, die mit großem Eifer angegangen wurde. Auch wurde den Kindern versprochen, dass man sich nach ein paar Wochen noch einmal auf dem Grundstück treffen wolle, um zu sehen, ob schon Blumen dort wachsen, die den Bienen und Insekten Nahrung geben sollen. Nicht nur die Kinder sind neugierig auf die Blumen, die aus ihrem Samen wachsen - die Mitglieder des Aktionskreises Auenherz sind ebenso erwartungsvoll: Wird aus dem "Sähplatz" eine Blumenwiese? Wer zieht in die Hotels und Nistkästen ein? Werden die Hummelbrutkästen als Kinderstube angenommen?